Bruststraffung Wien

Straffere, jugendlichere Brustform.

Bruststraffung Wien

Die Brust verliert im Lauf des Lebens an Spannkraft. Schwangerschaft und Stillzeit, starke Gewichtsabnahme, hormonelle Veränderungen und der natürliche Alterungsprozess dehnen das Gewebe; die Haut zieht sich danach nicht vollständig zurück. Die Brust wirkt flacher, der Warzenhof rutscht nach unten, das Volumen verlagert sich in den unteren Anteil.

Bruststraffung für eine straffere Brustform
Bruststraffung für eine straffere Brustform

Bei einer Bruststraffung (Mastopexie) wird kein Drüsengewebe entfernt. Das vorhandene Gewebe wird an die Position gebracht, an der es ursprünglich saß, überschüssige Haut wird entfernt und der Warzenhof nach oben versetzt. Die Brust wird dadurch nicht kleiner, sondern straffer und höher.

Gründe für die Erschlaffung der Brust

  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • starke Gewichtsabnahme
  • hormonelle Veränderungen
  • der natürliche Alterungsprozess
  • schwaches Bindegewebe als Veranlagung

Beratungsgespräch zur Bruststraffung

Im Gespräch prüft Dr. Özdemir, wie weit der Warzenhof abgesunken ist, wie viel Hautüberschuss vorliegt und wie viel eigenes Drüsengewebe vorhanden ist. Daraus ergibt sich, ob eine reine Straffung ausreicht oder ob weitere Schritte sinnvoll sind.

Er informiert Sie über den Operationsablauf, über Risiken und mögliche Komplikationen sowie über die Kosten. Die Ordination ist eine reine Privatordination, es besteht kein Kassenvertrag.

Welche Schnitttechniken gibt es?

Für die Bruststraffung stehen dieselben drei Schnittführungen zur Verfügung wie für die Verkleinerung. Welche in Frage kommt, richtet sich nach dem Hautüberschuss und danach, wie weit der Warzenhof angehoben werden muss.

Zirkuläre Methode (O-Technik) – vorher Zirkuläre Methode (O-Technik) – nachher
Zirkuläre Methode (O-Technik)
Lejour-Methode (I-Technik) – vorher Lejour-Methode (I-Technik) – nachher
Lejour-Methode (I-Technik)
Anker-Methode (T-Technik) – vorher Anker-Methode (T-Technik) – nachher
Anker-Methode (T-Technik)

Die O-Technik (zirkuläre Methode) hinterlässt nur eine Narbe um den Warzenhof und reicht bei geringem Hautüberschuss. Die I-Technik (Lejour-Methode) ergänzt eine senkrechte Narbe nach unten. Die T-Technik (Anker-Methode) nimmt zusätzlich eine Narbe in der Unterbrustfalte auf und eignet sich bei ausgeprägtem Hautüberschuss.

Der innere BH

Bei der Straffung wird kein Gewebe entfernt. Die neue Form entsteht allein durch die Umverteilung des vorhandenen Gewebes, und sie muss deshalb von innen gehalten werden. Der innere BH ist hier keine Zusatzmaßnahme, sondern die Voraussetzung dafür, dass das Ergebnis dauerhaft trägt.

Dazu wird ein Teil des eigenen Gewebes deepithelialisiert: Die oberste Hautschicht wird abgetragen, das Gewebe darunter bleibt erhalten. Es wird umgeschlagen und auf Höhe des Brustmuskels vernäht. So entsteht aus körpereigenem Material eine tragende Struktur, die die Brust von innen stützt. Ohne diese innere Aufhängung würde eine Brust, die nur über die Haut gehalten wird, mit der Zeit wieder absinken.

Anheben des Warzenhofs

Anders als bei der Verkleinerung ist bei der Straffung meist keine Stielung des Warzenhofs nötig. Dr. Özdemir arbeitet periareolär: Rund um den Warzenhof, mit einem größeren Anteil oberhalb davon, wird die oberste Hautschicht abgetragen, und der Warzenhof wird an seine neue Position angehoben.

Wo diese Position liegt, wird vor der Operation im Stehen eingezeichnet. Im Liegen verändert sich die Form der Brust; nur im Stehen lässt sich beurteilen, wo der Warzenhof später tatsächlich sitzen soll.

Ablauf der Operation

Die Operation erfolgt in Vollnarkose in einer Wiener Privatklinik und dauert etwa zwei Stunden. Anschließend bleiben Sie vorzugsweise zwei Nächte stationär.

Am Ende der Operation werden Drainagen eingelegt, die Wundflüssigkeit ableiten. Wann sie gezogen werden, richtet sich nach der Fördermenge. Die Fäden lösen sich von selbst auf, ein Fädenziehen entfällt.

Straffung mit Implantat

Wünschen Patientinnen zugleich mehr Volumen, lässt sich die Straffung mit einem Implantat kombinieren. Dieser Eingriff heißt Augmentationsmastopexie, ist deutlich aufwendiger und dauert mindestens fünf Stunden.

Dr. Özdemir rät dazu nicht vorschnell. Ein Implantat bringt zusätzliches Gewicht in die Brust und belastet damit genau die Strukturen, die die Straffung gerade wiederhergestellt hat — die Haltbarkeit des Ergebnisses sinkt. Ist genügend eigenes Drüsengewebe vorhanden und sind Sie mit Ihrem Volumen grundsätzlich zufrieden, ist der bessere Weg, dieses Gewebe dorthin zu verlagern, wo es ursprünglich saß. Das Ergebnis ist eine straffere Brust aus eigenem Material, ohne Fremdkörper und ohne Zusatzgewicht.

Nach der Bruststraffung

Für sechs Wochen tragen Sie Tag und Nacht einen Kompressions-BH. Danach können Sie auf einen Sport-BH umsteigen, solange dieser keine Metallbügel hat.

Die Kontrolltermine sind fest getaktet:

  • zwei bis drei Tage nach der Entlassung, sofern noch Drainagen liegen
  • nach etwa zwei Wochen, dann werden die Steri-Strips um den Warzenhof entfernt
  • nach sechs Wochen
  • nach drei Monaten
  • nach einem Jahr zur Abschlusskontrolle

Rötliche Verfärbungen und Schwellungen in den ersten Wochen gehören zum Heilungsverlauf. Das endgültige Ergebnis lässt sich nach sechs bis zwölf Monaten beurteilen, wenn die Schwellung zurückgegangen ist und die Narben ausgereift sind.

Narben

Jede Straffung hinterlässt Narben; wie ausgedehnt, hängt von der gewählten Schnittführung ab. Anfangs sind sie gerötet und deutlich sichtbar, über Monate verblassen sie und werden flacher. Wie gut sie ausreifen, hängt auch von Ihrer Veranlagung und der Narbenpflege ab.

Voraussetzungen für ein gutes Ergebnis

  • Rauchstopp vor und nach der Operation. Nikotin verschlechtert die Durchblutung und damit die Wundheilung.
  • BMI unter 32 als Richtwert, ein Punkt darüber oder darunter ist im Einzelfall vertretbar.
  • Abgeschlossene Familienplanung. Eine Schwangerschaft dehnt das Gewebe erneut.
  • Stabiles Gewicht: das angestrebte Gewicht erreicht und mindestens sechs Monate gehalten.

Nicht operiert wird bei einer Blutverdünnung, die nicht abgesetzt werden kann — etwa nach Lungenembolie, Schlaganfall oder Herzinfarkt — sowie bei ausgeprägter Adipositas.

Warum es keine Vorher-nachher-Bilder gibt

Sie finden auf dieser Seite keine Vorher-nachher-Fotos, und auch im Beratungsgespräch zeigt Dr. Özdemir keine. Ausgangsbefund, Gewebebeschaffenheit, Hautspannung und Körperbau unterscheiden sich von Patientin zu Patientin so deutlich, dass das Ergebnis einer anderen Frau nichts darüber aussagt, was bei Ihnen zu erwarten ist.

Was Sie stattdessen bekommen: eine Untersuchung Ihres Befundes und eine ehrliche Einschätzung, welches Ergebnis bei Ihnen realistisch ist.

Dr. med. univ. Özkan Özdemir
Medizinisch geprüft von Dr. med. univ. Özkan Özdemir Facharzt für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie, Wien Mehr über mich

Persönliche Beratung: Bruststraffung Wien

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Kurzinformationen: Bruststraffung Wien

Dauer
ca. 2 Std. (Vollnarkose)
Schmerzen
gering
Narben
je nach Technik
Aufenthalt
2 Nächte stationär
Verband
Kompressions-BH 6 Wochen
Arbeiten
nach ca. 7 Tagen
Ausgehen
nach 14 Tagen
Sport
nach 6 Wochen

FAQ · Bruststraffung Wien

Frühestens nach abgeschlossenem Wachstum. Sinnvoll ist der Eingriff, wenn die Familienplanung abgeschlossen ist und Ihr Gewicht seit mindestens sechs Monaten stabil ist. Eine spätere Schwangerschaft dehnt das Gewebe erneut.
Wichtigster Punkt ist das Rauchen: Nikotin verschlechtert die Durchblutung und damit die Wundheilung. Vor und nach der Operation sollten Sie deshalb vollständig darauf verzichten. Zwei Wochen vor dem Eingriff pausieren Sie acetylsalicylhaltige Medikamente; alle regelmäßig eingenommenen Medikamente besprechen wir im Vorgespräch.
Nein, es wird kein Drüsengewebe entfernt. Das vorhandene Gewebe wird an die Position verlagert, an der es ursprünglich saß, überschüssige Haut wird entfernt und der Warzenhof angehoben. Die Brust wirkt dadurch straffer und höher, häufig auch optisch etwas kompakter, ihr Volumen bleibt aber erhalten.
Das hängt vom Hautüberschuss ab und davon, wie weit der Warzenhof angehoben werden muss. Zur Verfügung stehen die O-Technik (nur um den Warzenhof), die I-Technik (zusätzlich senkrecht nach unten) und die T-Technik (zusätzlich in der Unterbrustfalte) für ausgeprägte Befunde. Welche zu Ihnen passt, ergibt die Untersuchung.
Ein Teil des eigenen Gewebes wird deepithelialisiert, also von der obersten Hautschicht befreit, umgeschlagen und auf Höhe des Brustmuskels vernäht. So entsteht aus körpereigenem Material eine tragende Struktur, die die Brustform von innen stützt. Bei der Straffung ist sie besonders wichtig, weil kein Gewebe entfernt wird und die Form allein durch Umverteilung entsteht.
Etwa zwei Stunden in Vollnarkose. Wird die Straffung mit einem Implantat kombiniert (Augmentationsmastopexie), dauert der Eingriff mindestens fünf Stunden.
Vorzugsweise zwei Nächte. Am Ende der Operation werden Drainagen eingelegt; wann sie gezogen werden, richtet sich nach der Fördermenge. Manche Patientinnen gehen damit nach Hause und bekommen sie in den Tagen darauf entfernt.
Möglich ist es, sinnvoll nicht immer. Ein Implantat bringt zusätzliches Gewicht in die Brust und belastet genau die Strukturen, die die Straffung wiederhergestellt hat; die Haltbarkeit des Ergebnisses sinkt dadurch. Ist genügend eigenes Drüsengewebe vorhanden, ist es meist die bessere Lösung, dieses Gewebe zu verlagern statt ein Implantat einzusetzen.
Bei einer sitzenden Tätigkeit meist nach etwa einer Woche. Sport, Sauna und Solarium ruhen, bis die sechswöchige Kompressionsphase abgeschlossen ist.
Sechs Wochen lang Tag und Nacht einen Kompressions-BH tragen, danach einen Sport-BH ohne Metallbügel. Die Kontrolltermine liegen bei zwei bis drei Tagen nach der Entlassung (sofern Drainagen liegen), nach zwei Wochen zum Entfernen der Steri-Strips, dann nach sechs Wochen, drei Monaten und einem Jahr.
Nach sechs bis zwölf Monaten, wenn die Schwellung vollständig zurückgegangen ist und die Narben ausgereift sind. Rötliche Verfärbungen und Schwellungen in den ersten Wochen gehören zum normalen Heilungsverlauf.
Die ersten Tage bringen ein Spannungsgefühl und leichte Wundschmerzen, die sich mit gängigen Schmerzmitteln gut behandeln lassen.
Wie bei jeder Operation sind Nachblutungen, Infektionen und Wundheilungsstörungen möglich; Empfindung und Stillfähigkeit der Brustwarze können beeinträchtigt sein. Nicht operiert wird bei einer Blutverdünnung, die nicht abgesetzt werden kann, etwa nach Lungenembolie, Schlaganfall oder Herzinfarkt, sowie bei ausgeprägter Adipositas.
In den meisten Fällen bleibt die Stillfähigkeit erhalten, da bei der Straffung kein Drüsengewebe entfernt wird. Garantieren lässt sie sich nicht. Wenn Sie eine Schwangerschaft planen, sprechen Sie das im Beratungsgespräch an.
Nein. Die Ordination ist eine reine Privatordination ohne Kassenvertrag, alle Eingriffe werden privat abgerechnet.
Die Kosten hängen vom Ausgangsbefund und vom Umfang des Eingriffs ab, insbesondere davon, ob ein Implantat kombiniert wird. Eine verbindliche Kostenauskunft erhalten Sie im persönlichen Beratungsgespräch. Die Erstberatung kostet 100 € und wird bei einer Operation vollständig angerechnet.
Nein, weder auf dieser Seite noch im Beratungsgespräch. Ausgangsbefund, Gewebe, Hautspannung und Körperbau unterscheiden sich so stark, dass das Ergebnis einer anderen Patientin nichts über Ihres aussagt. Stattdessen erhalten Sie nach der Untersuchung eine ehrliche Einschätzung zu Ihrem eigenen Befund.